Krankheiten

 

Erste Krankheitsanzeichen
Wenn Sie mit Ihrem Schwein zusammen leben und viel Zeit mit ihm verbringen,wird Ihnen eine allfällige Veränderung im Verhalten schon, bevor Sie überhaupt die ersten Krankheitsanzeichen sehen können, auffallen. Wenn Ihr Schwein apathisch ist, nur lustlos herumliegt, traurig aussieht, zittert, sein Fressen nicht mehr anrührt oder sonst gewohnte Dinge nicht mehr tut, sind das erste Zeichen. Wenn Sie deutliche Anzeichen sehen: Augenausfluss, Nasenausfluss, übermässiges Speicheln, Durchfall, Veränderungen der Haut oder an den Hufen, wenn das Schwein Fieber hat, ist es höchste Zeit den Tierarzt aufzusuchen. Hier ist es dann auch wichtig, dass Sie einen Tierarzt haben, der das Schwein als Ihr Haustier behandelt und nicht als einen großen Rollbraten!

Krankheiten und ihre Ursachen

Krank macht:
- falsche Fütterung, verdorbenes Futter,ungeeignete Futtermittel, unregelmäßige Fütterungszeiten, zuviel oder zuwenig Futter, Süßigkeiten.
- schlechtes Stallklima,Zugluft, Staub, zu hoher Ammoniakgehalt, zu hohe Luftfeuchtigkeit.
- ungünstige oder untaugliche Stallböden,glatte Böden, zu wenig Einstreu, verletzungsträchtige Stalleinrichtungen (scharfe Kanten, etc.).
- schlechte Stallhygiene, Ratten und Mäuse, schlechte Stallreinigung.
- Parasitenbefall;Zecken, Läuse, Würmer.
- Infektionserreger,Bakterien, Pilze, Viren



EIN LUFTIGER, SAUBERER STALL, AUSGEWOGENES, GESUNDES FUTTER UND GENÜGEND EINSTREU
SOWIE EINE LIEBEVOLLE BETREUUNG DER SCHWEINE BEWAHREN VOR MANCHER KRANKHEIT.



Viruserkrankungen

Bakterielle Erkrankungen
Parasitäre Erkrankungen
Organ- und Stoffwechselkrankheiten

 

 

Auswahl:

Wir haben auf Beiträge zur möglichen Diagnose und notwendigen Maßnahmen/Therapien verzichtet, da dies zu Fehleinschätzungen führen kann und die Kompetenz der Autoren übersteigt. Bitte wenden Sie sich an Ihren örtlichen Tierarzt oder benutzen Sie spezielle Tiermedizinische Fachliteratur. Empfehlenswert ist es, einen mit Nutztierhaltung vertrauten Tierarzt nach der Anschaffung/Bestallung um eine Visite zu bitten, um auch Daten (Körperthemperatur usw.) vom gesunden Tier zu nehmen. Nachfolgend eine Aufstellung von Krankheiten mit Kurzbeschreibung die Schweine erleiden können:

 

 

Viruserkrankungen

 

Europäische (klassische) Schweinepest (ESP)

Der Virus überlebt im gepökelten Fleisch mehrere Monate, im tiefgefrorenen Schweinefleisch sogar mehrere Jahre, weshalb von einer Verfütterung dieser Speiseabfälle nur gewarnd werden kann. Die Übertragung erfolgt durch Speichel, Augensekret und der Atemluft, folglich auch über kontaminierte Tiertransporte oder im Auslauf. In der akuten Form lässt hohes Fieber die Tiere in einen benommenen Zustand verfallen. Die Augen werden halb geschlossen gehalten und sind mit schmierigem Sekret verklebt. Auf Verstopfung folgt gelblich grüner, wässriger Durchfall. Es können auch Krämpfe, Lähmungen, Taumeln oder rhytmische Kreisbewegungen auftreten. Typisch sind punkt- bis flächenförmige Blutungen in der Unterhaut. Oft kommt auch eine Herz-Kreislauf-Schwäche mit blau-roter Verfärbung der Haut im Bereich der Ohren, des Rüssels, der Beine und des Unterbauchs hinzu. Tragende Sauen können verwerfen, die Ferkel weisen dann oft typische schwärzlich verfärbte Körperspitzen auf. Chronische Fälle entwickeln sich aus der akuten Form heraus, wobei die Anzeichen dann nicht mehr so charahteristisch sind: Verferkeln und Unfruchtbarkeit, Geburt lebensschwacher Ferkel und solcher mit Zittern bzw. Missbildungen im Bereich der Gliedmaßen, Fressunlust, Verstopfung und Durchfall im Wechsel, allmähliche Hautveränderungen, wobei besonders die Ohren schwarz werden können. Sekundärinfektionen können das Bild überlagen oder verkomplizieren (Rotlauf, Salmonellose).

Afrikanische Schweinepest

Ansteckungsquellen sind infizierte Schweine die den Erreger über die Kopfschleimhäute ausscheiden. Zecken und bestimmte Stechfliegen kommen als Vektoren in Frage. In Fleischwaren bleibt das Virus vier bis sieben Monate ansteckungsfähig. Von der perakuten (binnen ein bis zwei Tagen tödlich), bis hin zur chronischen (wenig charakteristische Form), sind alle Stadien möglich. Perakute und akute Fälle kennzeichnet hohes Fieber und somnulente Gesamtzustände. Die Tiere können sich kaum fortbewegen, leiden unter Atemnot , Husten, oftmals Erbrechen und teilweise blutigem Durchfall. Die Haut färbt sich blau und wird dort kalt. Aus der Nase und aus dem After treten dunkelrote Blutungen aus. Bei der chronischen Form fallen Aborte auf, wobei die Ferkel fast schon mumifiziert zur Welt kommen.

 

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Pseudowut, Aujeszkysche Krankheit

Dem Krankheitserreger ist es als Herpesvirus, lange bis lebenslang in seinem Wirt zu verharren und auf eine für ihn „günstige“ Gelegenheit zu warten. Die Pseudowut kann daher als Immunschwächeerkrankung angesehen werden. Das Schwein stellt das bedeutenste Erregerreservoir für andere Haussäugetiere dar. Auch Pferde werden in zunehmendem Maße mit diesem Virus infiziert, welches hier Herpesartige Infektionen mit teilweise tödlichem Ausgang auslöst. Infektionspforten sind in ihrer Abwehr geschwächte Schleimhäute der oberen Atemwege und der Geschlechtsorgane. Eine Ausscheidung ist über die Sekrete der Atemwege, der Geschlechtsorgane und auch über die Milch möglich.

Die Krankheitsbilder variieren mit der jeweiligen Altersstufe der Tiere:

 

Ferkel sterben oft ohne besondere Anzeichen nach der Geburt oder entwickeln ein charakteristisches Bild mit auffallender Benommenheit, hohem Fieber sowie Atem- und Schluckbeschwerden. Hinzu kommen krampfartiges Erbrechen, gelbgrünlicher Durchfall, schaumiger Speichel in der Mundspalte und extrem angelegte Ohren. Die Augen sind ängstlich geweitet und zittern. Der ganze Körper verfällt nach und nach in Zittern, Dauerkrämpfe, Kreisbewegungen bis zur Seitenlage mit Ruderbewegungen.

Erwachsene Tiere verfallen oftmals in einen schlafähnlichen (somnolenten) Zustand mit viel Gähnen, Schnarchen, Speicheln und Schmatzen sowie Zähneknirschen. Manchmal husten die Tiere und einzelne Bewegungsstörungen in der Nachhand können beobachtet werden. Desweiteren können Gesäugeentzündungen mit rotbraunen Streifen bei Sauen und Hodenentzündungen bei Ebern auftreten.

 

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Maul und Klauenseuche
Das Virus wird mit den Körperausscheidungen, also Milch, Harn,Kot und Speichel freigesetzt, letztendlich auch direkt aus dem Bläscheninhalt. Alle mit den infizierten Schweinen in Berührung gekommene Lebewesen oder Sachen dienen der Weiterverbreitung der Seuche.
Im Bereich der Infektionspforten, Nase und Mund, bilden sich Bläschen von wo aus das Virus in das Blut gelangt. Über den Blutkreislauf werden die Erreger in bestimmte Organe, wie z.B. Herzmuskel und Gesäuge, verteilt. Dort entstehen dann weitere Bläschen, die nach wenigen Tagen platzen und große Mengen des Virus freisetzen. Die Bläschen selbst heilen innerhalb von 2 Wochen unter Schorfbildung ab. An den Klauen entstehen infolge sekundärer Infektionen Geschwüre.


Bläschenkrankheit, swine vesicular disease (SVD)
Das Krankheitsbild ist eine schmwerzhafte Lahmheit der Hintergliedmaßen und eine Niereninsuffizienz. Die Tiere krümmen den Rücken und stellen dabei oft die Beine unter den Bauch. Todesfälle durch Nierenversagen kommen vor.

 

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Enterovirusinfektionen

 

Teschen-Talfan-Disease

Das Krankheitsbild dieser Gehirn-Rückenmark-Entzündung zeigt sich als schmerzhafte Lahmheit der Hintergliedmaßen und ist häufig gekoppelt mit Niereninsuffizienz.

Die Tiere krümmen den Rücken und stellen die Beine unter den Bauch. Todesfälle durch Nierenversagen können auftreten.


SMEDI
SMEDI tritt bei weiblichen Tieren auf und dient als Sammelbegriff der sich wie folgt zusammen setzt:
S= Stillbirth (Totgeburt) M= Mumification (Mumifikation) ED = Embryonic death ( Embryonaltod) I = Infertility = Unfruchtbarkeit

Abhängig vom individuellen Immunhaushalt und dem Zeitpunkt der Infektion können nachfolgende Erscheinungen beobachtet werden, ohne das die Sauen merklich erkranken:

Regelmäßiges Umrauschen wenn die befruchteten Eier absterben

Unregelmäßiges Umrauschen in längeren Intervallen

Ein kleiner Wurf mit vier oder weniger Ferkeln ist SMEDI-verdächtig

Geburt von toten oder mumifizierten Ferkeln

Die Sau ferkelt nicht, entwickelt ein großes Gesäuge und ist scheinträchtig.

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Parvovirose, Porcine Parvovirusinfektion (PPV)
Bei erwachsenen Schweinen sind lediglich leichter Schnupfen und/oder Verdauungsstörungen zu beobachten, aber die Föten werden massiv infiziert. Dies kann je nach Trächtigkeitsstadium zu Fruchttod und Fruchtresorption, Mumifikation oder Totgeburten führen.

Influenza, Schweinegrippe
Schweine aller Altersklassen können an Influenza erkranken und Grippeerkrankungen an den Menschen übertragen.
Am häufigsten tritt sie bei nasskalten Wetter in der kalten Jahreszeit auf. Hauptübertragungsmodus ist die Tröpfcheninfektion, wobei günstige Winde den Erreger sehr schnell große Distanzen überwinden lassen.
Die Erkrankung heilt meist binnen 8 bis 10 Tagen völlig aus.

Das Krankheitsbild weist hohes Fieber, Fressunlust und Mattigkeit auf. Die Schweine liegen benommen, atmen oberflächlich und können husten. Nasenfluss, Schwellung und Rötung der Bindehaut sind typisch. Viele Tiere nehmen eine hundesitzartige Stellung ein.



Epizootische Virusdiarrhoe (EVD), Porcine Epidemic Diarrhoe (PED)
Das Krankheitsbild zeigt Ähnlichkeiten mit der Oldenburger Schweineseuche (TGE) und der Schweinedysenterie, wobei diese auch zugleich auftreten können. Man unterscheidet zwei Arten dieser Krankheit:

Art I zeigt weißes, schaumiges Erbrechen, mit braungrünen Streifen durchsetzten Durchfall, happetenz und gerötete Lidbindehäute. Die Krankheit kann bis zu 3 Wochen dauern, wärend die Tiere in ihrem Allgemeinbefinden stark beeinträchtigt sind.

Art II:
Zu Beginn Erbrechen, später gelbgrüner (olivenfarbiger) Durchfall von wässriger Beschaffenheit. Später ist er schleimig, breiig evtl. mit Blut dabei. Ferkel werden seitens ihrer Muttersau abgelehnt und trocknen aus.


Enterohämmorrhagisches Syndrom (bloddy gut)
Das Krankheitsbild erscheint in vielen Schattierungen und lässt in leichteren Fällen meist keine klare Diagnose zu.

Ältere Schweine sterben plötzlich ohne vorher erkennbar krank zu sein. Heftige Koliken treten auf, die Schweine sind gebläht und sterben an Kreislaufkollaps. Bei der anschliesenden sektion sind erkennbare Darmverschlingungen und verdrehungen mit Blutstau und Gasbildung typisch.

Rhabdoviren, Chlamydien, verschiedene Bakterien, Pilze und Zinkmangel können diese Leiden auslösen.



Transmissible Gastroenteritis (TGE), Oldenburger Schweineseuche
Hauptsächlich in der kalten Jahreszeit tritt diese Krankheit auf und kann Schweine aller Altersklassen erfassen. In tiefgefrorenen Schweinefleischprodukten kann das Virus 7 Jahre infektiös bleiben.

Der Erreger kann mit der Mund- oder Nasenschleimhaut aus Erbrochenem oder Kot aufgenommen werden. Die obere Darm- Schleimhaut inkl. Darmzotten wird dann zerstört.
Viele Tiere würgen und erbrechen und wässriger Durchfall stellt sich ein. Dadurch verlieren die Tiere viel Wasser und Elektrolyte. Nach 8 bis 10 Tagen heilt die Darmschleimhaut, eine Sekundärinfektion ist aber möglich.

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VW-Krankheit (vomiting and wasting disease), HEV
Der Erreger kann über die Bahnen des Riechnervs zum Gehirn oder über den Strang des Nervus Sympathikus zum Magen gelangen. Muttersauen erkranken nicht, Ferkel zeigen dagegen Magen-Darm Syntome und das Nervensystem dämpfende Erscheinungen gleichzeitig. Erbrechen flockig geronnener Milch bzw. gelblich grüner Masse und Benommenheit sind deutliche Anzeichen. Die Tiere magern am vorderen und hinteren Körperbereich deutlich ab, in der Mitte wirken sie aufgrund des gasgefüllten Magens ballonartig aufgetrieben.

 

Postweaning multisystemic wasting Syndrome (PMWS)

Der Erreger porcine Circovirus ereilt in erster Linie Absetzferkel und Mastschweine. Akut erkrankte Patienten zeigen fast immer Atemprobleme mit Schniefen oder gar Atemnot, Nasenausfluss, Husten und Bindehautentzündung. Desweiteren kann Durchfall, hohes Fieber und Blässe aufgrund Blutarmut auftreten.
Porcine Dermatitis Im Bereich der Schenkel und Ohren treten Unterhautblutungen auf, Tod durch Nierenversagen kann auftreten.

 

Porcine Dermatitis Nephropathy Syndrom (PDNS)

PDNS zeigt Erkrankungen der Organe Haut und Nieren. Durch die Entzündung der Gefäßwände sind Unterhautblutungen im Bereich der Schenkel und der Ohren zu sehen. Unter der Nierenkapsel und im Nierengewebe treten Blutungen auf.

 

Schweinepocken

Neben arteigenen Pockenviren ist die Krankheit auch durch das Kuhpocken- oder Vaccinia-Virus auslösbar. Die Übertragung erfolgt durch kontaminierte Einstreu oder Staub, oft auch durch Läuse oder Fliegen. Auf der Haut des Rückens, der Ohren und des Rüssels sowie der Schenkelinnenflächen erscheinen unregelmäßig runde Knötchen. Daraus entwickeln sich innerhalb weniger Tage gelbliche Pusteln mit rötlich entzündetem Rand, die nach 2 bis 4 Wochen abfallen. (Die Viren in den Krusten sind monatelang ansteckend!)

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Bakterielle Erkrankungen

 

Rotlauf

Rotlauf erfasst die Schweine im Alter von 6 bis 12 Monaten am häufigsten.

verschiedene Verlaufsformen sind bekannt:

weißer Rotlauf, septikämischer-perakuter
Die Schweine haben eine deutliche Rotfärbung im Bereich Ohren, Rüssel, Bauch und Brust oder sterben plötzlich ohne nennenswerte Anzeichen. In beiden Fällen ist extrem hohes Fieber und Futterverweigerung festzustellen. Auf Verstopfung folgt meist breiiger Durchfall und die Tiere sterben innerhalb von 2-3 Tagen.

Hautrotlauf, Backsteinblattern
Beträchtliche Störungen im Allgemeinbefinden und hohes Fieber sowie Hautveränderungen sind feststellbar. Dieses sindhochrote, später blaurote Hauterhebungen an Hals, Ohr, Schulter, Rücken und Schinken.

Gelenkrotlauf
Gelenkrotlauf kann selbsständig oder als Folge der ersten beiden Formen entstehen. Die Tiere bewegen sich steif oder zeigen wechselnde Lahmheiten. Es kann auch zu Mitterkrankung der Rückenwirbel kommen, wobei sich der Rücken verformt oder sogar Querschnittlähmung auftreten kann.

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Salmonellose, Ferkel(para)typhus
Die Infektion von Mensch und Tier erfolgt hauptsächlich peroral durch die Aufnahme salmonellen-kontaminierter Lebens- und Futtermittel. Salmonellen sind sehr anpassungsfähig und überlebensstark, bei Temperaturen sterben sie ab. Die Erreger befallen primär Darm und Lymphsysteme.

Die Salmonellose kann auf zwei Arten auftreten:

Hohes Fieber, Benommenheit, Schlafsucht, blaurot verfärbten kalten Ohren und Rüsselscheiben. Ectl. auch Schniefen in der Nase und blutiger Durchfall.

Als Darmerkrankung mit krümmen und Fieberschüben, permanenter schmutzig-weißer/gelbgrauer, stinkender Durchfall und Lungenentzündung mit rasselndem Husten und Kurzatmigkeit.

Streptokokkenerkrankungen

Die Streptokokken gelangen über den Nabel oder die Bronchialbäume der Lunge in den Körper. Von dort streuen die Keime über die Blutbahnen in die verschiedenen Körperbereiche.

Die Streptokokkenerkrankungen haben viele Arten:

Septikämische Form (Streptokokken-blutvergiftung)
Plötzliche Todesfälle ohne vorherige Krankheitsanzeichen.

Gehirn/Hirnhautentzündung (Encephalomyelitis)
Junge Ferkel zeigen in der Bewegung Anomalien wie z.B. Schwankungen und Schiefhaltuung des Kopfes. Nachdem sie sich sehr still verhalten liegen die Tiere fest und verenden mit nach hinten gebeugtem Kopf.

Gelenksentzündung (Polyarthritis)
Die Ferkel lahmen und bewegen sich ungern, verursacht durch heiße und schmerzhaft geschwollene Gelenke. Im Endstadium können sie nicht mehr aufstehen und verenden.

Herzklappenentzündung (Endokarditis)
Mehrfache Abszesse durch ausstreuende Erreger in etlichen Organen mit erheblichen Herz-Kreislauf-Störung.

 

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Glässersche Krankheit


Mykoplasmen-Gelenksentzündung

Eitrige Gelenksentzündung

Panaritium

Brucellose

Leptospirose

Listeriose

Aktinomykose, Strahlenpilzerkrankung

Gesäugeentzündung (Mastitis)

MMA-Komplex (-Syndrom), Milchfieber

Nieren- und Blasenentzündung

Dysenterie

Hämorrhagisch-nekrotisierende Enteritis der Sauferkel

Koli-Infektionen

Koliruhr

Koli-Enterotoxämie

Porcine Intestinal Adenomatosis Complex (PIA)

Ferkelgrippe (Enzootische Pneumonie)

Haemophilius Pleuropneumonie (HPP)

Schnüffelkrankheit (Rhinitis astrophicans deformans)

Atemwegserkrankungen (unspezifischer Natur)

Ferkelruß, Pechräude, nässendes Ekzem

 

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Parasitäre Erkrankungen

Endoparasiten

Ektoparasiten (Arthopoden, Gliederfüßler)

Insektenstiche und deren Folgen

 

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Organ- und Stoffwechselkrankheiten

Apophyseolysis

Epiphyseolysis

andere Mineralisationsstörungen, Skeletterkrankungen, Osteopathien

Arthrosis deformans, Polyarthrose, Beinschwächesyndrom (leg weakness)

Genetische Myopathien

Belastungsmyopathie

Grätschkrankheit (splay leg)

Fütterungsbedingte Myophatien

Ernährungsbedingte Muskeldegeneration

Muskeldegeneration der Saugerkel nach Eisenapplikation

Klauenrehe

Zitterkrankheit (Myoclonia congenita)

Hypothermie (Hypoglykämie der Saugferkel (baby pig disease)

Bauch-(Ring-)Flechte, Pityriasis rosea

Angeborene Herzfehler

Maulbeerherzkrankheit (Mikroangiophatie)

Magengeschwüre

Blutohr, Othämatom

Aggressivität, Kannibalismus, Ferkelfressen

Fusariotoxikose

Rund um die Geburt

Scheidenvorfall, Gebärmuttervorfall

Eklampsie

Störungen der Fruchtbarkeit (Reproduktion)

Mangelnde Decklust (Libido)

Anregung der Brunst (allgemein)

Eierstockzysten

Dauerbrunst (Nymphomanie)

Genitialerkrankungen beim Eber

Kryptorchismus

Hodenhypoplasie (Kleinhodigkeit)

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